Montag, du verfluchter Tag, wieder liegt eine ganze Woche vor mir. Ach, was heißt vor mir, in mir, hinter mir, nach mir, über mir.....
Gestern einen Talk mit Michail Schischkin gesehen. Einen kleinen Einblick in die russisch, ukrainische Seele erhalten, hat mich tief bewegt, diese Art der Melancholie. Habe heute einen Artikel von Ljudmila Ulitzkaja gelesen. Einen kleinen Einblick in die russische Seele erhalten, hat mich tief bewegt, diese russische Art der Melancholie. Beide Schriftsteller vereint eine große Liebe zu ihrem Land. Beide Schriftsteller haben einen klaren Blick, sind vereint in der Trauer um das was geschieht. Die Macht der Herrschenden, obwohl sie sich als Größe sehen, sprechen ihnen jedwede Existenz und Liebe für das Land ab. Die Macht verteufelt den klaren Blick, der die Lage des Landes in Worte fasst. Liebe für das Land und die Art der Melancholie sind in der russischen Seele tief verankert. Ich mag das, aber das was dort in diesem schönen großartigen Land geschieht macht traurig, fassungslos die Ignoranz die den klaren Blick verteufelt. Das hat ein so großes Land nicht verdient. Die Hoffnung auf Vielfalt der Meinungen gehört zum Menschsein und die Zukunft wird zeigen ob sie Allgemeingut wird.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen