Donnerstag, 28. August 2014

Simple Gedanken über den Sommer


Vom Sommer bleiben Bilder der Erinnerung.


Bilder lügen nicht, sie gehören der Fantasie.


Bilder trügen nicht, sie gehören dem Augenblick der Entstehung.








Montag, 25. August 2014

Tage wie diese.....



Jeden Tag verlässt die Sonne früher den Horizont, bricht die Dunkelheit schneller herein. Der August trägt die letzten 6 Tage seinen Namen. Die Heizung ist kalt, ein Wollpulli und eine Wolldecke wärmt den zitternden Körper. Wehmütig verlangt die Erinnerung nach der Wärme eines langen, langen Sommers. Vorbei, endgültig vorbei und die Hoffnung auf einen neuen, warmen Sommer liegt in weiter, weiter Ferne. Eigentlich wie immer, doch Jahr für Jahr die gleiche Trauer um einen verlorenen Sommer, der viel zu schnell vorbeigegangen ist. Glücklich wer in sommerliche Gefilde ausweichen kann, dort, wo 365 Tage dem Sommer gehören. Glücklich derjenige, diejenige, welche sich einen langen, langen Sommer leisten können. Traurig sind die, die Zuhause im Wollpulli und Wolldecke nur von Wärme träumen dürfen. Der Zustand der Gemütstrübung ist ein schleichender Prozess, der von den letzten sommerlichen Tagen hinüber gleitet in den trüben grauen Herbst. Der Höhepunkt des Elends wird im November von der Vorfreude  auf das Weihnachtsfest abgelöst. Das kurzzeitige Vergnügen erschlägt der Stress der Vorbereitung, worauf unaufhaltsam die Enttäuschung über das misslungene Fest dem Gemüt den Rest gibt. Voller Zuversicht versucht es sich in die Euphorie der Begrüßung des neuen Jahres zu retten, nur um mit einem dicken Kater am 1. Januar zu erwachen und voller Grauen das neue Jahr in seiner ganzen Erbarmungslosigkeit vor sich zu sehen.



Mittwoch, 20. August 2014

Mein digitaler Zwilling

Sommer, du schöne Erinnerung, hast mich dieses Jahr nur kurz gestreift. Statt Urlaub eine neue Winterjacke gekauft. Der Winter kann kommen, bin auf Kälte vorbereitet, die Jacke, der gefütterte Parker, ist der Beweis. Das Fell, künstlich hergestellt, bleibt industriell gefertigt, hat keinerlei Ähnlichkeit mit echtem Fell, das oftmals als künstlich deklariert wird weil es preiswerter ist.

Verrückte Welt was soll nur werden. Was sagt mein digitaler Zwilling dazu. Aus Algorithmen entstanden führt es im WWW ein Eigenleben, gefüttert von meinen Anfragen und Texten bei Google und Ko. Wie berechenbar kann mein Ich für andere sein? Welche Möglichkeiten dem zu entgehen sind gegeben? Eigentlich keine oder viele, denn so verschieden, konträr ich meine Spuren im Web streue, um so konfuser könnte das Profil ausfallen. Mit anderen Worten: der digitale Zwilling ist nicht verlässlich, idiotische unberechenbar. Für Firmen, die nach kompetenten Leuten im Netz suchen und die Algorithmen zur Hilfe nehmen, wird es keine adäquaten Fachkräfte geben. Liegt hier das Problem des Fachkräftemangels oder besteht er ganz real? Ist der Mangel real, dann wird der digitale Zwilling kaum eine große Rolle spielen, oder?

Montag, 18. August 2014

Die Liebe und der klare Blick

Montag, du verfluchter Tag, wieder liegt eine ganze Woche vor mir. Ach, was heißt vor mir, in mir, hinter mir, nach mir, über mir.....

Gestern einen Talk mit Michail Schischkin gesehen. Einen kleinen Einblick in die russisch, ukrainische Seele erhalten, hat mich tief bewegt, diese Art der Melancholie. Habe heute einen Artikel von Ljudmila Ulitzkaja gelesen. Einen kleinen Einblick in die russische Seele erhalten, hat mich tief bewegt, diese russische Art der Melancholie. Beide Schriftsteller vereint eine große Liebe zu ihrem Land. Beide Schriftsteller haben einen klaren Blick, sind vereint in der Trauer um das was geschieht. Die Macht der Herrschenden, obwohl sie sich als Größe sehen, sprechen ihnen jedwede Existenz und Liebe für das Land ab. Die Macht verteufelt den klaren Blick, der die Lage des Landes in Worte fasst. Liebe für das Land und die Art der Melancholie sind in der russischen Seele tief verankert. Ich mag das, aber das was dort in diesem schönen großartigen Land geschieht macht traurig, fassungslos die  Ignoranz die den klaren Blick verteufelt. Das hat ein so großes Land nicht verdient. Die Hoffnung auf Vielfalt der Meinungen gehört zum Menschsein und die Zukunft wird zeigen ob sie Allgemeingut wird.

Sonntag, 17. August 2014

Caturday ?

Happy Caturday




 Keine Ahnung warum gerade Caturday, aber ein Foto " passt schon  ", wie der Bayer sagt.
 Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Foto und der tägliche Beitrag zum Summertime Blues. Hätte auch in den anderen Blog gepasst, Schwamm drüber, passt immer.
Weder Denken noch Handeln sind gefragt, einfach posten und schon kann ich beruhigt weiter 
auf der Couch chillen. Für heute ist Schluss und was morgen kommt? Oh, morgen ist wieder Montag, eine neue Woche, wie gehabt, mal sehen, kann vieles und nichts geschehen. 

Samstag, 16. August 2014

Fliegende Kraken



Das Ende des Sommers naht wenn am Himmel die Wolken vom Wind getrieben zum Wettstreit treten an mit fliegenden Objekten, die vom Strand gelenkt mit dem Wind um Höhe ringen. Majestätisch triumphieren die Kraken über den Raum. Es ist der Himmel nicht das Meer wo sie konkurrieren. Die Leichtigkeit des Plastikmaterials verleiht die Möglichkeit des Fliegens. Im Meer gelandet treiben Wellen sie an, zu Klumpen geschlagen, die kleiner und kleiner irgendwann von Meeresbewohnern, eine Krake vielleicht, gefressen werden. So schließt sich ein Kreislauf vom Menschen gemacht, der von der Natur so nicht gedacht.

Kommentar:
Geboren aus purer Langeweile ist der Anspruch erwachsen täglich zu Posten. Mit dem Ergebnis ab und an im Schmalz des Trivialen abzudriften. Dessen wohl bewusst, gibt etwas Umweltkritik den Anschein von Anspruch.
Frage:
Warum nicht ganz auf den Text verzichtet? 
Antwort:
Blogger, also bin ich. Das Ergebnis, egal was dabei heraus kommt, bin ich. Qualität oder Quantität schließen sich nicht aus, da sie beide für den kreativen Prozess von Bedeutung sind.
















Freitag, 15. August 2014

Blattläuse und zwei Cocktails



Ich habe es geahnt, der Sommer wird vom Herbst verabschiedet. Kalt und nass bleibt die Hoffnung auf einen lauen Spätsommerabend, gemütlich, ein letztes Mal unter Bäumen im Gartenlokal sitzend. Allein dieser Gedanke hebt die Stimmung um einige Zentimeter auf der Skala der Trübsinnigkeit. Der Höhepunkt wäre in trauter Zweisamkeit, unter den klebrigen Ausscheidungen der Blattläuse, die ein letztes Mal die Blätter der Akazienbäume aussaugen, einen Cocktail zu schlürfen, wobei mit jedem Schluck die Augen tiefer im Antlitz des Gegenübers versinken. Oh schöner Traum, du lässt alles andere vergessen: Kein Urlaub, keine Arbeit, keine Zukunft. Nichts bleibt, außer im Traum ein Leben zu genießen, das die Realität verweigert. Schöne heile Welt, du hast nie existiert, ein arbeitender Mensch hat keine Zeit für Müßiggang und verschwenderische Träume. Beneidenswert, wie er bis zur Erschöpfung seinen Körper spüren darf, wie erstrebenswert der Gedanke an Erholung durch Urlaub die Stimmung hebt. Meine Gedanken an Urlaub sind lediglich mit der Aussicht auf Veränderung, einem Ortswechsel, verbunden, bleibt doch alles andere gleich ob hier oder dort.

Donnerstag, 14. August 2014

Don't call me female



Kino, 3D, Planet der Affen, jetzt kann ich mitreden. Welch ein Luxus, allein in der Reihe F Platz 12. Warum musste ich mutterseelenallein in Reihe F sitzen? Soll ich mich beim Kinopersonal bedanken?  Bitte das nächste mal die Plätze der vor mir ebenfalls freilassen, so hatte ich zwar einen eingeschränkten Blick, obwohl der direkte Platz vor mir unbesetzt blieb, der Rechte war Okay, kleiner Junge schaute nicht über die Rückenlehne, aber der linke Platz war mit einer sehr unruhigen Person besetzt, ständig stierte sie auf den freien Platz, während ich mittels 3D Brille krampfhaft räumliches Sehen übte. Der Film, ein typischer Männerfilm, Frauen kamen nur als adrettes Beiwerk vor. Männer kämpfen Frauen bleiben im Hintergrund oder dürfen Männer pflegen. Bei den Affen das gleiche, Affenfrauen geschmückt mit kleinen Blümchen auf der Stirn - glaubte zuerst kleine Hörnchen zu sehen, lag wohl an dieser verdammten Plastikbrille, die das Gesichtsfeld einschränkt und zum Rand hin alles nebulös erscheinen ließ - aufopferungsvoll gebaren  den Nachwuchs, nahmen stumm Leiden und Krankheit hin. Affen hatten schon die nächste Entwicklungsstufe  erreicht, sie lebten monogam. Wenn Affen vom anderen Geschlecht sprachen nannten sie es "Weibchen". Die Entwicklung zum Individuum fand rasant statt. Sprache, der Umgang mit Waffen, selbst
Panzerfahren, die gesamte Kriegsführung,  war überhaupt kein Problem. Ja, Affen sind in der Entwicklung schon viel weiter, als ich je sein werde. Eine schmerzhafte Tatsache, Frauen sind eben genau wie die Affenfrauen "Weibchen".
Spannend war der Film schon, halt der übliche Plot, gibt ja auch nichts neues. Freundschaft, Familie, Vertrauen, Verantwortung und die negativen Auswirkungen von Macht haben oder haben wollen usw.

Dienstag, 12. August 2014

Der alltägliche Kreativschub

Es ist getan, der Abwasch hat sich erledigt. Ein gutes Gefühl, und nun? Diese innere Leere, diese alltägliche Langeweile, echte Künstler kann sie nicht schrecken, sie stehen unter dem Zwang kreativ zuarbeiten. Was soll ich sagen, nichts. Kein Gefühl vom Arbeitstrieb, diese unbändige Lust am Schaffen, am Schreiben usw. Ich fühle nichts von alldem. Der einzige Zwang ist das schlechte Gewissen nicht vom Schaffensdrang überwältigt zusein. Also, zähneknirschend, voller Mühsal an den Tisch gesetzt, den Pinsel in der Hand das Aquarellpapier vor mir liegend, taucht der Pinsel ins Wasser und dann in die Farbe, aber welche? Verflucht, welche Farbe soll ich wählen. Allein das Wort Wählen verursacht Übelkeit. Wo bleibt das Gefühl für das Portrait, nichts, nur Langeweile und dann huscht sie wieder heran die Sehnsucht nach Urlaub. Warum, bin in keinster Weise überfordert, vielleicht verursacht Unterforderung die selben Symptome? Andererseits kann ein schaffender Künstler niemals unterfordert sein, es sei denn die Ideen gehen ihm aus. Davon kann bei mir nicht die Rede sein, nein. Es liegt an der Verweigerung, sie hat sich festgefressen. Das ist keine Ausrede, Ideen sind zuhauf da, ganz bestimmt. Oh, vielleicht eine Form der Depression? Nein, mir geht es soweit gut bis auf diese Sehnsucht nach einem Urlaubsort, nach dem Meer, nach einer Liege am Strand in milder Sonne, ein sanfter Wind, gutes Essen....
Gehe wieder zum Tisch und arbeite oder bleib ich auf der Couch und schaue Nachrichten? Immer
diese Entscheidungen.

Warum führe ich eigentlich zwei Blogs? Ein Thema, zwei unterschiedliche Titel. Doppelte Arbeit kann auch glücklich machen.

Montag, 11. August 2014

Mein innerer Schweinehund liebt mich


Mutti sagt: Jeden Tag abwaschen, dann bleibt die Küche sauber. Mutti, ich habe versagt, der Geschirrberg wächst von Tag zu Tag. Abwaschen ist zu jeder Jahreszeit eine Herausforderung, die selten gleich bewältigt wird. Der innere Schweinehund lässt sich selten austricksen. Immerhin treibt er mich hinaus, trotz Unwetterwarnung, radelt es sich ganz ungeniert. Morgen ist Dienstag, der Name soll Programm sein. Gleich in der Frühe, noch vor dem Frühstück, wird der Berg bewältigt sein, versprochen Mutti. Ich könnte auch aufs Frühstücken verzichten, aus Mangel an Geschirr, eine erstrebenswerte Alternative. Rank und schlank dank Untätigkeit in der Küche, sie wird durch Bewegung auf dem Fahrrad ausgeglichen. Mutti, das siehst du doch ein? Außerdem ist es viel sinnvoller der Bildenden Kunst zu frönen, als diesen schnöden Abwasch zu tätigen. Kunst kommt heute nicht vom Können, sondern vom Denken. Denkende Menschen verbrauchen viele Kalorien, auch gut für die Figur. Das trifft die neue Form von Kunst ( endlich mal was Neues ). Nicht die auf das Subjekt zentrierte Form der Kreativität steht im Fokus, sondern das Jenseits der Idee von Kultur. Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei, wo wir wieder beim Essen wären. Essen ist schlecht, aber viel Denken über das Ende des kritischen Denkens macht schlank.
Wer braucht schon Urlaub, seine positiven Auswirkungen auf die Schaffenskraft wird überbewertet.

Samstag, 9. August 2014

Die Sinfonie vom Herbst ist nicht mehr weit


Verdammt, am frühen Morgen auf dem Balkon hab ich den Herbst gerochen. Frische, kühle Luft angereichert mit einem modrigen Duft nach fauliger Erde, dem Zersetzungsprozeß organischem Müll. Ein untrügliches Zeichen, wie in jedem Jahr kündet der Geruch nach Verwesung durch Wald
und Flur die nächste Jahreszeit an. Was nun, kein Urlaub weit und breit, keine Füße streicheln den Sand, keine Wellen umspülen die Beine beim endlosen Spaziergang am Strand. Aus und fast vorbei,
wehmütig schau ich dem verpassten Sommer nach, der viel zu schnell vorbei. Nicht das es unmöglich gewesen wäre, nein. Der Wetterbericht, dieser Schlingel mit all den Warnungen vor Unwetter, Regen, Donner, Hagel, Hitze, Schwüle ...... verdirbt jeden Aktionismus. Da bleib ich sicher im Haus und schaue nur vom Balkon aus hinaus. Trübsal hier und Trübsal dort, genießt man an jedem Ort.
Eine Frage geistert durch den Raum: Warum schreibe ich so furchtbar kitschig? Die Antwort schwebt  sanft danieder: Das ist der Mangel an Bewegung. Verstehe ich nicht, beweg mich doch.

Donnerstag, 7. August 2014

Erinnerung an die Vergangenheit der Zukunft

Es ist nicht hell,
Es ist nicht dunkel

Das Licht spielt,
Der Tag ruht.

Die Trägheit, ein Genuss,
Kann schnell vergehen.

Das Meer gibt sich seiner
unendlichen Bewegung hin.

Wellen kitzeln mal sanft, mal wild den Strand,
umfassen mal zärtlich, mal grob die uralten Findlinge,
Die jedweder Bewegung trotzen.       

                                                                                         
Die Zeit schenkt Raum für Erinnerungen,
Den Bildern der Vergangenheit.

Das Haus am Meer abgerissen,
Die Kindheit unwiederbringlich vorbei,

Der Strand, das Meer sind geblieben,
Aber das Meer hat seinen Geruch nach
Seetang verloren.

Trotz allem,
Hier möchte ich Zuhause sein,
In Ewigkeit versinken.

Mittwoch, 6. August 2014

365 Tage



Urlaub, wo bist du, wo hast du dich versteckt? 365 Tage suche ich dich, doch du zeigst dich nicht.
Am Montag all meinen Mut genommen und aufs Fahrrad geschwungen. Mit zweifelndem Blick gen Himmel geschaut, wo Wolken der Sonne die Sicht genommen. Unwetter oder Regenwetter fragte der Verstand und sah die Sehnsucht nach Urlaub im Regen schwinden.


Sonntag, 3. August 2014

Unwetterwarnung


Unwetterwarnung am Samstag , da bleib ich zuhause, trau mich nicht in die Stadt zu radeln. Schönes Wetter, aber die Wetterkarte zeigt ein warnendes Rot, bleibe lieber daheim, trau mich nicht. Stund um Stund  schau ich hinaus, die Sonne lacht zwischen den Wolken, aber ich trau mich nicht, Unwetterwarnung. Endlich, gegen Abend ein Grummeln am Himmel, Donnern und Blitze, es schüttet. Bin erleichtert, war richtig zubleiben. Auf dem Balkon, auf der Bank liegen und die Biografie von Melville lesen hat auch etwas von Urlaub.
Unwetterwarnung am Sonntag, bleib daheim, trau mich nicht in die Stadt zu radeln. Die Wetterkarte zeigt ein warnendes Rot, der Himmel lacht, die Wolken tanzen um die Sonne. Ich bleib zuhause, trau mich nicht, obwohl die Sehnsucht nach einem Liegestuhl in einer Strandbar  an der Spree mit einem erfrischenden Getränk und Melville verlockend ist. Montag, vielleicht? Dienstag, vielleicht? Nun, falls die Unwetterwarnung bleibt, jeder Tag im Liegestuhl kann entspannend nach Urlaub klingen, falls ich mich traue.
 

Samstag, 2. August 2014

Der Wannsee ist nicht die Ostsee

Die Ostsee ist salzig, der Wannsee süß, verschmutzt sind sie beide. Das Meer ist weit, der See nah, also aufs Fahrrad geschwungen, fleißig in die Pedale getreten um die Sehnsucht nach Meer, nach Wasser zu stillen. Die Ausflugsschiffe sind keine Förde Dampfer, aber mit etwas Fantasie, auf der Bank, den Blick in die Ferne gerichtet, kommt ein kleines Gefühl für Meer auf. Träumend verschwindet die Bank, die Hand sucht die Fernbedienung, aber das Programm lässt sich nicht umschalten. Auf dem Wasser kommt Hektik auf. Aggressive Enten kommen näher, näher. Möwen kreischen, fliegen, schwimmen. Die Bedrohung naht, die Möwen picken auf dem Kopf, so scheint es. Ist das Blut oder Schweiß der Schwüle, Angstschweiß, der davon der Stirn tropft. Rettung naht, eine Bulldogge und ein Junge mit Wasserpistole vertreiben die Aggressoren. Enttäuscht packt eine junge Familie das Vogelfutter wieder ein. Aus, aus der Traum vom Meer, der späte Nachmittag neigt sich seinem Ende zu, die Couch ruft, der Magen knurrt, Rückfahrt ist angesagt.






 
Falls ein Notfall Eintritt ist hier vorgesorgt, welch ein Glück