Samstag, 27. September 2014

Vom Winter in die Sonne

Fragmente einer Erinnerung an Fuerteventura 

(Allein auf  der Insel im Jahre 2001)


Das nasskalte Wetter hinter mir lassend, umschließt mich die dunkle Wärme der Insel.

Wenig Licht auf der Straße
 und der Schein des Mondes 
lassen schemenhaft die Landschaft erkennen während der Jeep mich nach La Jarres bringt.




( Verdammt, wo ist der zweite Teil von der Ankunft. Die Erinnerung ist zu löchrig um es aus dem Kopf zuschreiben).
Es geht ums gemeinsame Frühstück, die Wüste und der Üppige Garten der Pensionswirtin, der Generator, das laute Zwitschern der Gartenvögel und Grillen, die mit dem erstarben des Generators schlagartig still werden, gute Nacht.

Die Bilder aus dem gleichen Jahr 2001 werden niemals verloren gehen, bleiben auf Ewig im Netz. Gut so, auch die naive Malerei der Erinnerungen hat einen Anspruch auf ewige Öffentlichkeit. Sie darf im riesigen Pool der Noname Art schwimmen und ein jeder hat das Recht durch sie hindurchzusehen. Ach vielleicht sagt der eine oder andere:"Ach, wie niedlich, hübsche Farben, aber über meinem Sofa hängt schon der röhrende Hirsch.

Wahrscheinlich werde ich die verloren gegangene Seite, die auf keiner Festplatte verewigt wurde, dann finden, wenn ich sie nicht mehr suche. Möchte aber diesen Blog nun endgültig schließen, deshalb wird es unvollendet gepostet. Klingt irgendwie wertvoll, besonders, vielleicht etwas geheimnisvoll, alles voll bis auf die verschollene Seite.





Dienstag, 16. September 2014

Letzte Grüße vom Sommer



Sommer, Sommer, warum bist du zurück gekommen? Habe mich total auf Herbst eingestellt, samt Halsschmerzen und verstopfter Nase. Nun liege ich auf der Couch und schaue hinaus auf einen lauen, strahlenden Sommertag. Wie soll der Mensch nur immer wieder diese Flexibilität aufbringen, ständig  dieses Umdenken. Traurig schaut die Weihnachtspyramide auf mich vom Regal herab. Ja, was gibt es da zu sagen, kann ich über das Wetter bestimmen? Nein! Hilflos sind wir den Wetterkapriolen ausgesetzt und die Weihnachtsdekoration wartet und wartet auf ihren Einsatz. Pech, egal was kommt, die Entscheidungen sind immer falsch getroffen. Auf nichts ist mehr verlass. Weihnachtsdekoration und Sommer passen nicht zusammen. Bei Hilflosigkeit  bleibt nur der Trost im Internet zu Posten. War am Montag zu faul zum Posten eigener Texte, zu frustriert, zu viele Sonnenstrahlen, zu viel Sommergefühle, die ich glaubte überwunden zu haben. Das Internet gab mir einwenig Trost, viele fremde Bilder auf meiner Seite gepostet. Liebe die beweglichen kleinen Schätze anderer User, sind viel lustiger als mein Geschwafel der Langeweile. Doch trotz aufkommender Erkältung halte ich fest an meiner selbstauferlegten Pflicht eigene Texte zu Posten. Pflicht geht über Inhalt, mein Motto für meine Blogs. Reicht das für heute?

Mittwoch, 10. September 2014

Sommer adee





Sommer adee, Herbst kann so schön sein, wenn der leichte Regen an die Fensterscheibe tröpfelt, ein milder Wind sein zartes Pfeifen trillert und die dämmrigen Nachmittage einladen zu einer heißen Tasse Tee und dem Lesen eines Schmökers, das ist Entspannung pur. Der Buchpreis hat die engere Wahl getroffen und ich hadere mit der Qual der Wahl eines Schmökers. Dreimal Moby Dick lesen hat etwas von Arbeit, die außer Neugier nichts bringt. Arbeitsstress via Neugier? Schmöker hier Literatur dort? Ach, vor dem Flachbildschirm schläft es sich leichter.
Nun ist der Dienstag ohne jeglichen Dienst verstrichen und die Mitte der Woche leitet langsam das Wochenende ein. Dieser Blog endet hiermit, geht zur Ruh und schließt alle Sinne zu. Sommer adee der Herbst tut nicht mehr weh.

Sonntag, 7. September 2014

Der alte Schrank, das Schränkchen

Die Sonne lacht ins Herz hinein, dem Körper fehlt die Muße auszuruhen. Der Schrank erhält ein neues Kleid eigenhändig erstellt. Das Licht der Sonne bleibt vor der Tür, während im Haus die Arbeit bis zur Dämmerung ist vollbracht. Nun strahlt das alte Stück nach circa an die 50 Jahren im neuem Glanz der alten Erinnerungen zurück.
 Einst vom Onkel hergestellt, von Generation zu Generation bespielt bis es arg ramponiert Jahrzehnte im Keller gelegen, heute von mir, trotz eines sonnigen  Sonntages,  für die nächste Generation hervorgeholt, geputzt, geschliffen, übertüncht und beklebt wurde damit es bereit ist zu einem strahlenden Neubeginn. Das Resultat kann sich sehen lassen, aber hat das Schränkchen, im Zeichen der neuen Medien, eine Chance so geliebt zu werden wie damals? Egal, mir hat es Spaß gemacht, voller Zuversicht schaue ich zufrieden auf sein neues Gesicht mit dem es sicherlich jede kleine Puppenmutter erobern wird, vorausgesetzt das kleine Herz bevorzugt nicht die digitale Welt vor der analogen Wirklichkeit.

Donnerstag, 4. September 2014

Kurze Freude über den Spätsommer



Post Löschen oder nicht Löschen? Die Entscheidung ist schwierig weil sie eines Standpunktes Bedarfs, der im Zustand der Schwebe zwischen himmelhoch jauchzend und zu tiefste betrübt, kaum zu treffen ist. Die einzige Feststellung, die mit großer Wahrscheinlichkeit zutrifft, ist diese: Zustände dieser Art bringen lediglich Stuss hervor die Jenseits aller Kreativität liegen. Nun gut, die Feststellung ist getroffen, auch so etwas wie ein Standpunkt oder? Wie lässt sich aus der Banalität des ewig Belanglosen Geschwafels etwas sinnvolles, wertvolles  gestalten? Keine Ahnung mir fehlt die Fantasie, weiß Gott wo sie geblieben ist. Soll doch der verehrte Nichtleser über den Wert des Inhalts entscheiden. Ups, das ist sehr frech vom Nichtleser eine Entscheidung zu verlangen.

Kurze Freude über den Spätsommer

Oh, wie angenehm warm, milde lacht die Sonne versöhnlich mit dem Herbst. Der Kopf voll Musik, da tanzt das Herz vergnüglich wider aller Nachrichten. Voller Freude kommt der Geschmack auf den Appetit. Hinaus, hinaus ruft das Hirn und will mit frischem Obst gefüttert werden. Der Kühlschrank
leer, da ist der Gang, die Fahrt zum Supermarkt unumgänglich. Hmm, wie lecker das Obst, ob gespritzt ob heimlich genmanipuliert, wen interessierst. Ein Überangebot, Dank Boykott. Die Augen
größer als der Verstand, der Wagen voll gepackt, schiebt ihn die gute Laune durch die Gänge, Freude überall und dann.... Rums, nö, das kann nicht sein, welche Idioten haben das Weihnachtsgebäck aufgebaut? Wir liegen in den letzten Zügen eines milden Spätsommers und dann Stollen und Co. Von einem Augenblick zum nächsten kehrt die Stimmung Stück für Stück zur Depression zurück. Auf ein Neues ruft die Tristesse vergnüglich und feiert genüsslich den Triumph über das was sich gute Laune nennt.

Montag, 1. September 2014

Das kalte Herz weint



Trage Trauer im kalten Herz, der Sommer ist vorbei. Die Wärme, ein unbekanntes Gefühl, schützt nicht vor der Kälte des Alltags. Tränen schmecken salzig und rennen kalt die Wangen herab.
Nicht von Bedeutung ist kein Trost vor der erschreckenden Wahrheit, die versteckt liegt unter der Last der Einsamkeit.
Kein Sonnenstrahl durchdringt den dicken Panzer aus Eis, der das weinende Herz erdrückt bis es zerspringt. Tausend Splitter stoben orientierungslos im Nirgendwo mit Namen Montag. Wiedermal immer wieder, fortwährend lacht Montag über den Sonntag, dem letzten Sommertag dieses Jahres.
Montag trägt seinen Namen das Ganze Jahr, der Sommer einviertel Jahr.