Samstag, 15. August 2015
Was haben Weltschmerz und Schweißgeruch gemeinsam
Der Schweiß rinnt und rinnt von der Stirn hinunter zum Kinn, wo er sich mit dem Schweiß des Körpers vereinigt. Ein Sommermärchen im Angesicht der Feuchtigkeit, die am Körper klebt und einen unangenehmen Geruch verbreitet, der sich durch keine Körperlotion, keinem Antischweißspray verdrängen lässt. Die Fensterläden geschlossen halten die Wärme nicht vom eindringen fern. Entweder kommt der Sommer zu nass oder zu trocken daher, versinkt in einem vorherbstlichen Klima oder gibt sich einer Saharahitze hin. Ab und an zeigt er sich gnädig und lässt milde, laue Temperaturen walten, die Balsam für die vom Nachrichten Strudel gequälte Seele sind. Auf der Couch versinken die Gedanken in der Flut der Flüchtlinge, die mehr und mehr werden, Schiksale die berühren, aber auch die Frage aufwerfen, wieviele können in der Zukunft aufgenommen und versorgt werden. Griechenland will 84 Milliarden Euro, eine unvorstellbare Summe, wieviel weniger Kosten da die Flüchtlinge dem Staat, dem Steuerzahler, wie man immer zu sagen pflegt. Der Klimawandel, eine Zukunft ohne Schnee und Eis, verdorrte Felder die niemanden mehr ernähren können, Meeresfluten die steigen und die Landschaft verändern werden und dann Umweltverschmutzungen, zerstörerische Unglücke wie jetzt in China. Oh, was wird geschehen, wenn China in seiner Gänze durch Unglücke dieser Art für immer unbewohnt sein wird. 1.5Milliarden Chinesen auf der Flucht, stehen vor den Toren Europas. Wahnsinn, diese Vorstellung einer Invasion, die zum Glück nur einer Vorstellung entspringen kann, denn natürlich werden nicht alle zu uns kommen, Australien liegt näher und hat unheimlich viel Platz, obwohl, die Trockenheit auch dort ihre zerstörerische Kraft dem Leben entgegen tritt. Da liege ich auf der Couch, schaue so neben bei, nur flüchtig, einen alten George Clooney Film und tippe gesättigt vom Leben, eine Post. Dieser Luxus des Nichtstun, hat leider eine zerstörerische Seite, Zeit, die sich mit Horrovorstellumgen einer nahen Zukunft, die Langeweile vertreibt.
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