Montag, 24. August 2015

Bruder Zufall, warum ignorierst du mich

Am Montag liegt die Woche vor dem Wochenende, so und nicht anders wird die Zeit eingeteilt, habe keinerlei Einfluss dieses zu ändern, warum auch. Warum darüber auch nur einen Gedanken verschwenden, pure Langeweile nichts anderes als dumpfe Wiederholung, Woche für Woche. Das satte Leben kann so trist sein, wenn die Fatasie streikt und keine andere Möglichkeit zulässt. Selber schuld, wieso selber schuld, warum schuldig? Jeder ist seines Glückes Schmied. Ach, das klingt so positiv, nur hat es leider keinerlei Auswirkungen darauf die Chance auf Besserung zu entwickeln. Mit den Chancen ist es wie mit Lottospielen, nur wenige gewinnen. Bruder Zufall ignoriert mich regelmäßig, beim Lottospielen und bei der Ergreifung einer Chance auf Entwicklung einer beruflichen Förderung. Warum? Nein, dies ist kein Selbstmitleid, nur eine Feststellung. Hallo Zufall, ich bin hier und nicht woanders. Also, komme endlich vorbei und gib mir eine Chance, sonst werden die Couch und mein Körper auf Ewig zusammenwachsen. Welch eine Horrorvorstellumg, vielleicht sollte ich das Sofa entsorgen und einen breiten Sessel kaufen. Da liegt es sich unbequem und nach kurzer Zeit wird der Druck auf den Körper mich zum Verlassen auffordern und dann? Ab ins Bett, welch Alternative zum Leben vor dem Flachbildschirm. Oh, die Nachrichten wecken meine Aufmerksamkeit: die Kanzlerin, hat nach medialer Aufforderung, klare Worte gegen die dumpfen Hassbotschaften gesprochen. Wow und nun? Jetzt Bilder der vielen Flüchtlinge, die es bis Serbien geschafft haben, traurig schauen Sie in die Kamera, wollen weiter fliehen gen Norden. Das bequeme, langweilige Leben verursacht ein beschämtes zur Seite schauen vor dem Elend der Welt, das sich durch die Flüchtlinge, die näher und näher kommen, mehr und mehr ins Bewusstsein drängen und dann? Es wird eine Herkules Aufgabe sein sie in unser Leben zu integrieren, es bedarf hoher finanzieller Mittel  und einen hohen Personalaufwand um dieses zu bewältigen, denn es wird sich nicht von alleine in Wohlgefallen auflösen oder doch? Im Grunde sind es nicht die Flüchtlinge, die Probleme verursachen, es sind die Gewalttaten des rechten Mops, die einen Schatten auf die Gesellschaft werfen. Wir dürfen vor ihrer Gewalt nicht einknicken, denn das erhoffen sie sich mit ihren Taten. Das Strafrecht muss rigoros für den Rechtstaat eintreten, der einzelne Richter sollte sich nicht einschüchtern lassen, obwohl ich es verstehe, wenn engagierte Menschen sich zurückziehen um ihre Familien zu schützen, wie in jüngster Zeit geschehen. Till Schweiger spielt dabei den Part des Mutigen, der sich nicht einschüchtern lässt, vielleicht ein Signal für andere mutig zu sein.
So, jetz habe ich mich zur Genüge aufgeregt, ohne eigene Konsequenzen zu ziehen. Mein Gewissen darf weiterschlafen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen